Tauschring-Satire mit realen Hintergründen  

Die nicht feinfühlige Satire, sondern mehr eine ‚sarkastische’ Satire. (So jedenfalls sehen es die Kritiker!)

  - Und wieder einmal ist der bayrische Bär los -

Gerüchte sind Lügen!

   

Zurück zu den Bärenlügen Teil 5

03.12.2006

Adventszeit - besinnliche Zeit - so sollte es zumindest sein. Die Realität zeigt allerdings alljährlich den Menschen: die Adventszeit ist absolut keine besinnliche Zeit, sondern viel mehr eine Zeit der Hektik.

So widersprüchlich sind oft Wunschdenken und die Tatsachen. In der TR-Landschaft allerdings stört sich an solchen Widersprüchen anscheinen niemand bzw. kaum jemand. Warum auch denken sich manche, es hat ja nichts mit mir persönlich zu tun. Verdrängung ist das oberste Lebensmotto vieler Leute.

Die Diskussionen bei Inteligenzia driften langsam aber sicher wieder in den Bereich 'Traumtänzer' ab, verflachen wieder in den Bereich der Nebelkerzen und werden durch ein lahmarschiges System und eine ebenbürtige Zensur dabei unterstützt.

Die Traumtänzer von Inteligenzia vermeiden gezielt die Klärung von harten Fakten und beschäftigen sich lieber mit ihren Emotionen. Da kennt man sich aus, da kann man sich auslassen, ausleben, und austoben. Wirklichkeit ist störend und nichtssagend für diese Leute. 

Die Führungselite der 'TR-Regierung' befindet sich in Klausur nach einer längeren Phase der absoluten Sprachlosigkeit.

Je mehr Stimmen sich zum Treffen in Wangen melden, nicht nur die üblichen Vorsinger der Erfolgsmeldungen, um so weniger wird über die deutlich zu Tage getretenen Probleme dieses Treffen gesprochen.

Der Ausverkauf der TR-Idee an das neoliberale Gedankengut der Freiwirtschaft stört anscheinend niemand. Absolut niemand. Jetzt kann man mit Engelszungen ganz offen darüber reden/schreiben wie schön es endlich ist das man nun auch in den TR möglich ist  mit Euro zu handeln. Handel mit Euro als 'soziale Innovation und Alternative zum Euro!'. Und niemanden fällt, fast niemandem, dieser eklatante Widerspruch auf. Wie dumm muß man eigentlich sein um so etwas widerspruchslos zu schlucken? Und für wie dumm halten die Propagandisten solcher Thesen die anderen Menschen eigentlich?

Der Handel mit Euro als Alternative zum Euro?

Die Aussage ist wirklich ein unverdaulicher Brocken, aber in der TR-Landschaft wird auch dieser schwere (dumme) Brocken verdaut. Garantiert! Immerhin fand, und findet, er die breite Unterstützung der neuen 'TR-Regierung'.

Aber: für die Befürworter der 'Alternative zum Euro ist der Euro' ist endlich eine lange Zeit der Selbstqual vorbei. Endlich kann man ungestört das wirklich Ziel/Wunschziel ungestört aussprechen und muß nicht ständig den ganzen Blödsinn von Sozialgefassel und ähnlichen Gefühlsdusseleien von sich geben. Endlich ist die Zeit angebrochen so zu reden wie man wirklich denkt. Her mit dem Euro, alles andere ist doch eh Blödsinn.  'Wir wollen endlich ausreichend Euro's haben und nichts anderes ist unser wirkliches Ziel!' Der Euro ist gut, der Euro ist richtig, deshalb wollen wir in den TR den Euro einführen. Innovation pur. 

Was hat das auch all die Jahre genervt das der Euro in den tumben TR verpönt war! Es ging einem ja schon richtig an die Nieren. Ständig mußte man heimlich über Euro's reden und nachdenken und ein langwieriges Versteckspiel führen. Wir hätten uns viel Arbeit und Mühe erspart wenn wir nicht beständig über Umwege, Euro gegen Regio - Regio ist ein Tauschsystem - usw., hätten nachdenken müssen. Wenn wir gleich unsere innovative Idee (Euro gegen Euro) praktiziert hätten wären wir schon viel weiter. Aber nun ist es ja endlich raus und erreicht und nun können wir beruhigt mit Euro's handeln. Das wollten wir doch schon immer, nur hat man uns nie gelassen.

Übrigens kleiner Hinweis am Rande: wer keinen Euro besitzt bleibt der Dumme in diesem Spiel, aber da ist er selbst Schuld. Soll sehen wo er bleibt dieser dumme Mensch. 

Zugegeben als 'Deckmäntelchen' benutzt die 'TR-Regierung' im nächsten Jahr nun die Jugend und das Alter für das nächste Treffen, von dem die deutsche TR-Landschaft immer noch nicht weis ob es ein Treffen für sie wird oder für neoliberales Gedankengut, aber das macht ja nun wirklich nicht mehr viel aus. Das Deckmäntelchen 'Jugend und Alter' ist aber auch ein so herrlich soziales Deckmäntelchen das sich jede Kritik verbietet! Es ist nämlich zudem auch das Deckmäntelchen um an Euro's heranzukommen. An Förder-Euro's die dann vermutlich wieder ins Nirwana der Unkenntlichkeit verschwinden. Dafür gibt es sogar ausgezeichnete Profis. Jeden Tag können wir davon lesen. Millionen, Milliarden von Euro's aus Fördertöpfen verschwinden seit Jahren ergebnislos, wirkungslos durch die Behandlung der Hände ausgewiesener Profis. Vollkommen demokratisch.

Gegen diese demokratische Euro-Vernichtung hat aber die TR-Landschaft ein bewährtes und erfolgreiches Mittel: Eine undemokratische 'TR-Regierung' neoliberaler Machart.

Aber wir befinden uns ja jetzt in der besinnlichen Zeit - die aber natürlich in einigen Wochen leider schon wieder zu Ende ist. Vor dem Ende kommt dann noch das Fest der Liebe. Aber danach ist dann endgültig Schluss mit dem Quatsch von der besinnlichen Zeit.

In diesem Sinne: einen besinnlichen 1. Advent. (aber bitte nicht zu viele Sinne benutzen, es könnte nachhaltige (Aus)Wirkungen haben!)

-------------------------------------

 07.12.2006

Märchen haben um diese Jahreszeit Hochkonjunktur wie auch Geschenke, besonders beliebt sind beide Sachen bei Kindern. Manche Märchen, aber auch manche Geschenke, erweisen sich später im Nachhinein als Flopp. 

Bärengeschichten, sogar mit Beeren, scheinen derzeit auch in Mode gekommen zu sein. Als erwachsener Mensch weis man aber auch das Märchen Märchen sind und nur wenig Wahrheitsgehalt besitzen. Deshalb glauben ja meist nur Kinder an die Märchen. 

Es gibt aber auch hier Ausnahmen: manche Menschen binden anderen Menschen einen Bären auf, so sagt der Volksmund freundlich dazu wenn jemand beim Lügen erwischt wird.

Die Bärengeschichte bzw. Bärenlügen des Tauschringportals befassen sich allerdings mit Bärengeschichten der Realität, also mit einem realen Hintergrund. Im Prinzip also damit das 'Menschen anderen Menschen einen Bären aufbinden'! Manchmal im Leben muß man einfach Wert legen auf die kleinen aber feinen Unterschiede!

Hier kann man nun eine Beerengeschichte mit Bären nachlesen. Wahrscheinlich wurde der Urheber durch die Bärengeschichten hier im Tauschringportal dazu angeregt. Das ist nichts Ungewöhnliches. Das spricht eigentlich für den Erfolg der Bärengeschichten im Tauschringportal. Es ist aber in der TR-Landschaft auch nichts Ungewöhnliches das es wenig eigenständige Ideen gibt und deshalb immer wieder nur alte Ideen anderer Menschen kopiert werden. Auch dagegen gibt es relativ wenig zu sagen, ist es doch immerhin besser wenn die Ideen anderer Menschen kopiert werden als überhaupt nichts zu tun bzw. vorzuweisen. (Hinweis: manche Bären in der Beerengeschichte sind leider falsch bezeichnet worden. Es wurden die Nasenbären vollkommen unterschlagen, aber wahrscheinlich ist dieser umgangssprachliche Begriff nicht passend für das Märchen gewesen?)

Peinlich berührt es einem aber selbstverständlich wenn dies als Tätigkeitsnachweis einer 'Arbeitsgemeinschaft Tauschringe im Dialog' erscheint. 

Nur zum Verständnis für die Nichtkenner des Internetauftrittes dieser 'Arbeitsgemeinschaft': Diese Beerengeschichte (Tätigkeitsnachweis) erfolgt in einem öffentlichen Bereich der eigentlich nur für 'offizielle' Verlautbarungen gedacht ist. Dort darf auch nicht Jeder hineinschreiben, sondern nur 'erlauchte' Personen. Antwortmöglichkeiten, selbst bei Gegendarstellungen, sind nur diesen 'auserwählten' Personen möglich.

Nun wollte jemand eine Antwort bzw. eine Ergänzung zu dieser Beerengeschichte bringen, aber wie schon erwähnt: nicht jeder hat die Machtbefugnisse dazu. Auch nicht dann wenn man Mitglied in dem Forum ist. Es herrscht dort eine klare Hierarchie! Die Ergänzung der Beerengeschichte wurde nur im 2.Teil des Forums gebracht, also unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 

Aus diesen Gründen kann man nun hier die Ergänzung lesen und ich bedanke mich bei der Autorin herzlich für die Zurverfügungstellung!

Und hier nun die Fortsetzung:

Fortsetzung der Geschichten aus dem Beerenwald

 

Nachdem die Nachdenkerbären beschlossen hatte, allen Bären die Früchte ihres Nachdenkens zugänglich zu machen und sie auch über den Beerentausch diskutieren zu lassen, was aus dem programmatischen Titel ihrer Bärengemeinschaft zu entnehmen war, besannen sie sich des Besseren. Wozu sich solche Umstände machen? Der Eisbär und womöglich noch einige Sonderbärchen könnten auf den Gedanke kommen, das sei ernst gemeint und den Einspruch erheben, sich zu Wort melden zu wollen. SOOOO war es wirklich nicht gemeint, wo käme man sonst hin?

 Eigentlich hatten am Anfang alle Bären zugestimmt, dass Fisch gut und bekömmlich wäre; gut, sie hatten bis dahin Beeren verzehrt, aber ein Diätwechsel war angesagt. Ein solches Vorhaben war nicht einfach durchzuführen; die Essgewohnheiten waren bei den vielen Bärenfamilien unterschiedlich und "naturgewachsen", aber es lohnte sich, es zu versuchen. Das beschloss die Bärenvertretung für ALLE Bärenfamilie. Die Umstellung gestaltete sich mühsam, aber, da alle überzeugt waren, dass Fisch das beste Nahrungsmittel für alle Bären sei, die Bemühung, das Essverhalten umzustellen, war nicht zu übersehen. Differenzen gab es über den Diätplan; manche wollten von einem Tag auf den anderen sofort das ganze vegetarische Zeug vom Tisch haben, andere liebäugelte noch mit dem gewohnten Beerenkost und flehten: "wenigstens als Nachtisch möchte ich noch meine Beerenportion haben dürfen". Die Diskussionen zogen sich unendlich, bis der Waschbär mit seinem unnachahmlichen Drang Mischkost zuzubereiten, anfing, den Bären klar machen zu wollen, dass eigentlich Beeren die selben oder noch besseren Vorzüge als Fisch hätten. Die Lösung war schnell gefunden; man nennt die Beeren "Fisch" und alle sind zufrieden. Wer wird so pingelig sein und erkennen, dass es sich nur um eine Mogelpackung handelt? Wo Fisch drauf steht, sind (verdorbene) Beeren drin. Aber Bären sind von Natur aus nicht wählerisch und in grosser Menge pilgerte sie zur Unbenennungsveranstaltung hin.

 Der Waschbär hatte seinen Triumph, aber was machte der Braunbär als Leitfigur der Denkbären? Er hatte es wirklich nicht leicht; ja, er war sogar zu bedauern. Er hatte auch dem Eisbär zur Seite gestanden und hatte auch (unfreiwillig, wie er jetzt erkannte?) immer dafür gepredigt, dass Fisch das absolut beste Nahrungsmittel sei und jetzt? Der Eisbär war angefeindet worden und hatte nur ein paar Sonderbärchen um sich; der Braunbär besinnt sich auf einen alten Spruch "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?" und schloss eine (taktische) Allianz mit dem Waschbär. ZUSAMMEN SIND WIR STARK UND WENN IRGENDWELCHE EIS- UND SONDERBÄREN AUFTAUCHEN, KÖNNEN WIR IHNEN AUF DIE SCHNAUZE SCHLAGEN!!!  WUNDERBAR!!! DAS EI DES KOLUMBUS WAR SOMIT WIEDER ERFUNDEN WORDEN.

 Die Nachdenkerbären, die wie der Name schon sagt, denken sollten, finden es zu anstrengend; wozu denken? Beeren findet man überall und übrigens, alle sagen, dass Tiefkühlobst viel gesünder als frisches sei. Aber, manche hängen noch am Irrtum fest, dass die Frische allesentscheidend sei; kein Problem! Man taut die gefrorenen Beeren vor dem Verkauf (Pardon, .....Freudsches Versprechen) vor der VERTEILUNG (?!) auf und kein Mensch wird es merken.

 Gesagt, getan, die Kultur der Täuschungen verbreitete sich schnell; nur der (einsame?) Eisbär und ein paar unbelehrbare Konsorten grummelten weiter und weiter und weiter.......und wenn sie nicht gestorben sind, grummeln sie immer noch.

 Liebste Grüße,

 die Sonderbärin Enrica

Anmerkung: der Wahrheitsgehalt dieser Fortsetzung kann von mir ausdrücklich bestätigt werden, so weit es eben bei Beeren-/Bärengeschichten möglich ist! Sonst hätte ich sie hier im Tauschringportal auch nicht gebracht. Es gibt eben Geschichten die nur Märchen sind, und es gibt Geschichten die  auf Tatsachen bzw. Realität beruhen. Wer aber an Märchen glaubt kann sich dabei gewaltig den Magen verderben. Aber das merkt man meist erst später wenn es schon zu spät ist und man die Beeren gierig in sich hineingestopft hat. 

Die Gier spielt dabei eine absolute Rolle: 

In den letzten Jahren kann man deshalb viele Berichte im Fernsehen sehen, die über gierige Bären berichten. Bären sind opportunistische Allesfresser - was zu einem gierigen Bär absolut passt. Ausnahmen dabei sind der Große Panda, der sich fast ausschließlich von Bambus ernährt, und der Eisbär der sich überwiegend als ausgesprochener Fleischfresser entwickelt hat - als einziger Bär der Bärenfamilie.

Die Gier des Allesfressers wird in vielen TV-Berichten inzwischen auch als Problem dargestellt. In den USA wird deshalb in vielen Gebieten sogar schon eine gesonderte 'Bärenpolizei' eingesetzt um dieser entarteten Gier der Bären entgegen zu wirken. In der Nähe von menschlichen Behausen entwickelten sich diese gierigen Allesfresser zu einer regelrechten Plage. Sie räubern gerne die Mülltonnen, brechen aber auch in Häuser ein um an die modernen Industrielebensmittel zu gelangen. (Dies ist dann die logische Weiterentwicklung der Beerengeschichte, da den gierigen Braunbären weder Fisch noch die Beeren genügen!) Zu gierige Bären werden entweder eingefangen und in abgelegene Waldgebiete verbracht, oder aber notfalls getötet.

Daraus können wir lernen das die Gier der Bären für den Bären selbst zu einem Problem werden kann, das er aber selbst nicht richtig einschätzen kann, da er es nicht gewohnt ist mit den Regierungsbären umzugehen. 

Es gibt noch eine bzw. zwei Besonderheiten bzw. einen Unterschiede zwischen den Braunbären und den Eisbären. Der Braunbär hält einen Winterschlaf, der Eisbär nicht. Einfach ausgedrückt: Braunbären verpennen einen Großteil ihres Lebens. Und wir wissen alle: wer viel pennt bekommt auch nicht viel vom wirklichen Leben mit!

Der zweite große Unterschied zwischen diesen Bären ist das die Braunbären eine eher dämmerungs- bzw. nachtaktive Lebensweise führen, der Eisbär hingegen nicht. Dies wiederum aber führt natürlich zu einer Lebensweise bei den Braunbären im Dunklen bzw. in sog. Grauzonen. (Über Grauzonen habe ich ja vor einigen Tagen schon etwas geschrieben!)

Wer sich also als verpennter Bär erweist, der nur Nachts sich getraut zu zeigen, hat es im allgemeinen Leben schon schwer und wird natürlich gerne misstrauisch betrachtet und beobachtet. Zudem: im Dunklen erkennt man die realen Dinge nicht sehr gut. Die Realität zeigt sich dann sehr verschwommen, weniger deutlich und man hat dann am Tage, bei Licht also, ungeahnte Orientierungsschwierigkeiten.

Aus all diesen Problemen, die die Braunbären haben, wäre ihnen wirklich angeraten kürzer zu treten bei der Verführung der anderen Bären hin zur Süßspeise bzw. Beerenobst und darüber hinaus.

Aber wahrscheinlich hatte der Urheber der Beerengeschichten mit den Bären am Sonntag sich nur nach einer langen Reise (aus Bayern kommend) etwas entspannen wollen und hat sich dabei von der Weintrauben fressenden  Bärin Nora, in dem Jahresrückblick im ZDF mit Kerner, inspirieren lassen. Die Weintrauben fressende Bärin Nora sollte den bayrischen Bären Bruno 'verführen', damit man ihn einfangen sollte. (Wir sehen: auch hier ist eine Bärenverführung im Spiel, neben der Verführung der Bären mit Trauben/Beeren) Wenn man dann noch nebenbei einige Bierchen schluckt, kommen halt manchmal solche unsinnigen Geschichten dabei heraus, anstatt wirkliche und vernünftige Tätigkeitsnachweise die einer 'Arbeitsgemeinschaft Tauschringe im Dialog' besser zu Gesichte stehen würden. Warum man aber die Ergebnisse dieser Reise nicht präsentiert hat wird seine Gründe haben.

Es bleibt also für die Zukunft zu hoffen das diese produktive 'Arbeitsgemeinschaft der Braunbären'  weniger in die Röhre schaut.

---------------------------------------

09.12.2006

Heute muß ich mich zuerst bei der 'Arbeitsgemeinschaft der Braunbären' bedanken das sie Werbung für meine Bärenlügen macht! Dadurch sind Zugriffszahlen auf diese Seiten noch einmal gestiegen.

Ich glaube zwar nicht das dies ihre wirkliche Absicht war, wirklich nicht, aber das kommt dann dabei heraus wenn man nicht richtig über Ursache und Folgen nachdenkt.

Heute gibt es im Prinzip nicht viel zu sagen. Die Protokolle des internationalen Treffens werden jetzt langsam auf diverse HP's verteilt, weil ......, ja weil der angedachte Platz wahrscheinlich einfach nicht ausreicht für sooo viele nette Bildchen. Inhaltliche Protokolle gab es bisher nicht besonders viele, obwohl .......... laut Ankündigung sie schon vor einer Woche vorhanden sein sollten. Aber: das ist man inzwischen schon lange in der TR-Landschaft gewöhnt: Ankündigungen, Ankündigungen, Ankündigungen ....... und das war es dann.

'Inteligenzia' bereitet sich langsam aber sicher auf den Winterschlaf vor, von kleineren Geplänkeln abgesehen. Bei diesen Geplänkeln/Disputen verheddern sich zwar die freiwirtschaftlichen TR-Größen immer wieder in eigenen Widersprüchen, kennen ihre eigenen Grundkonzepte nicht und geraten dann in Sprachlosigkeit, aber auch das ist man seit Jahren gewöhnt.

Da jubelt der Schaffner eines kapitalistischen Zuges 'es fährt ein Zug nach (N)irgendwo....', ist aber nicht in der Lage seinen Fahrgästen das Ziel zu erklären. Konnte dieser Schaffner noch nie - inhaltliche Aussagen machen. Wichtig war ihm immer nur: Hauptsache ich habe endlich mal in meinem Leben eine Uniform an! Und jetzt bin ich wer! Sein Heizer, stammt aus einem Schutzreservat, feuert inzwischen den Kessel mit den nicht mehr benötigten ehemaligen Zielen an. Ab und zu schauen beide sorgenvoll auf die Lok des Zuges. Der Zugführer fehlt schon seit längerer Zeit. Immer mehr Fahrgäste des Zuges springen aus dem fahrenden Zug, ihnen wurde es zu unheimlich. Um die Unruhe unter den restlichen Fahrgästen zu übertönen jubelt der Schaffner mit seiner Phantasieuniform 'Der Zug ist abgefahren!'. Und dies ist die einzig richtige Auskunft: der Zug ist wirklich abgefahren. Nun können sie ihn auch nicht mehr stoppen, die Lok steht unter Volldampf dank der verheizten Ziele. Unaufhaltsam rast der Zug ohne inhaltliche Führung seinem Ende entgegen, während Schaffner und Heizer sich freuen das er endlich fährt.

Und die TR-Regierung sucht immer noch ergebnislos nach den Inhalten.

Man kann nur froh sein nicht in solch einem Zug zu sitzen. Nasenbären, Geisterzüge und Irrfahrten - das alles verträgt sich nicht.

--------------------------

11.12.2006

Es gibt im Prinzip nicht viel zu sagen.

Die 'Dialog-Bären' führen keinen Dialog. Im Gegenteil sie verweigern den Dialog und deshalb verabschieden sich die Leute immer mehr.

'Inteligenzia' verfällt wieder in das typische nebulöse Schweigen, unterstützt durch eine konsequente Austauschbremse mit inhaltlichen Hemmungen. Und auch hier verabschieden sich die Mitglieder.

In der dritten Liste, das ist die Liste in der seit Jahr und Tag nichts passiert, löscht die Moderation konsequent die falschen Beiträge und kommentiert diesen Quatsch dann auch noch unter falschem Mitgliedsnamen.

Ein Teilnehmer erkundigt sich nach dem jahrelang gepriesenen Beispiel 'Fureia Kippu' und bekommt als Antwort das Dietzenbach wohl in Deutschland annähernd diesem entspricht. ???? Das ist so ähnlich als wenn man in ein Schuhgeschäft geht und sich nach festen Winterstiefeln erkundigt, und der Schuhverkäufer kommt mit zierlichen Riemchensandalen an. 

Bei soviel Ahnungslosigkeit kann man nur noch den Kopf schütteln.

Das gesamte Bild der 'Info-Verbreiter' ist grauselig. Auch wenn man sich die entsprechenden HP's anschaut. Der bayerssche Jubelverbreiter z.B. 'pflegt' eine HP bei der man das Gefühl bekommt eine Müllhalde ist ordentlicher und aktueller, selbst wenn sie seit Jahren vergessen vor sich hingammelt. Da nützen dann auch blinkende Buchstaben in Bildschirmbreite nichts. Da nützen dann auch die vielen toten Links und Hinweise auf Foren und Gästebücher absolut nichts wenn jedes mal ein Friedhof angezeigt wird bzw. einen Error-Meldung kommt.

Mittels einer Schnellübersicht von wenigen Minuten kann man sich sehr schnell den traurigen Zustand der TR-Landschaft vor Augen führen. Da nützen auch die Treffen nichts, von denen dann anschließend falsche Jubelmeldungen kommen die nicht stimmen.

Auch die vielen sog. 'Verrechnungsstellen', die seit Jahren wie Pilze aus dem Boden sprießen, und die auch auf diesen ominösen Treffen angeboten werden wie Sauerbier kommen einfach nicht voran. Dabei spielt es absolut keine Rolle ob sie nun mit freiwirtschaftlicher Umlaufsicherung funktionieren oder ohne. Es ist dabei auch vollkommen egal ob die jeweilige HP stümperhaft ist oder nicht: fehlende Nachfrage ist eben fehlende Nachfrage.  Wie schon der bayerische Slogan lautet: der Zug ist abgefahren!

Freiwirtschaftliches Gedankengut wird derzeit in den Tauschringen hoch gehandelt, während die Erzfreiwirte verzweifelt nach Argumenten gegen ihre eigene Ideologie suchen. Klingt zwar widersprüchlich, ist aber tatsächlich so. Ich verstehe es auch nicht, aber man gewöhnt sich schließlich an alles scheinbar.

Es ist eben ein Ausverkauf einer Idee und gleichzeitig ein Niedergang, der zeitgleich auch noch hochgejubelt wird als 'Erfolg'.

Der Zug ist abgefahren, die 'Ver-'Heizer erzeugen viel Dampf, der Kessel der Lok steht unter Hochdruck. Und nun sucht man verzweifelt das Ventil.

----------------------------------

12.12.2006

Jetzt habe ich mir wieder ein Protokoll des letzten Treffens angehört. Und ich kann als Gegner von 'sowohl als auch' feststellen, ja es fand 'sowohl als auch' statt: es gab Lob und Kritik auf allen Ebenen. Angefangen vom Essen über die Organisation der Workshops bis hin zu 'sowohl als auch'. Es gab also zwei Seiten einer Sache zu hören. 

Nur was erlebt man wenn man sich all diese Protokolle kritisch zu Gemüte führt? Ein übliches, aber beständiges Ringen um Verständnis für 'sowohl als auch'. Die Moderation war wirklich darum bemüht alles zu tun um darzulegen das 'sowohl als auch' richtig wäre. 

Wer nun die Kultur der TR kennt, auch die Mentalität solcher Treffen, aber auch die Hemmungen vieler Menschen in einem Plenum die offene und ehrliche Meinung zu sagen, auch Kritik öffentlich zu äußern, der ahnt auch sicherlich wie es unter der Oberfläche gegärt hat. Und man darf auch eines dabei nicht vergessen: durch die thematische Ausrichtung ist schon eine Vorausauswahl der Teilnehmer erfolgt.

Was aber nicht erfolgt, und was ein Teilnehmer im Abschluss-Plenum zum teil auch ausdrückte, war wieder einmal folgendes: trotz der vielen Arbeitsgruppen (Kojen) gelang es nicht Fragen zu klären, sondern wieder einmal blieben die Fragen ungeklärt. Umschrieben, mit anderen Worten als ein Teilnehmer es ausdrückte, es saßen viele Leute mit Fragezeichen zusammen und es war niemand dabei der ein Ausrufezeichen zur Hand hatte.

'Sowohl als auch' ohne Ausrufezeichen, ohne echte Bereitschaft Fragen zu klären, sondern neue Frage zu produzieren, und alle Fragen unbeantwortet stehen zu lassen und kein einziges Ausrufezeichen den Menschen mit nach Hause zu geben. 

Viele Fragen - keine Antworten - ein gigantischer Erfolg???? Es kommt eben auf das Niveau des Einzelnen an wie er 'Erfolg' definiert.

Man könnte auch, wieder angelehnt an das Abschlussplenum, sagen: ein (gen-)manipuliertes Tofu-Treffen! Und gegen dieses 'Tofu-Einheitsessen' gab es viele Gegenstimmen, so viele Gegenstimmen das man sich gezwungen war den Menschen anzubieten gegen 'billiges Geld' die Reste mit nach Hause zu nehmen weil so viel 'Tofu-Einheitsessen' übrig war.

Aber auch Kritik gab es an Euro-Angeboten in der Telekommunikation. Dieses Angebot kam selbstverständlich mitten aus dem Herzen des 'sowohl als auch' -TR. Und damit war 'sowohl als auch' auch in seiner gänzlichen Bedeutung präsentiert worden: zu Tauschringen zählt zukünftig alles, aber auch wirklich alles. Und dies Euro-Angebot wurde dann auch im Plenum als 'gut und richtig' begründet.

Geld, Geld........ und nochmals Geld wird uns von 'sowohl als auch' immer wieder vor die Nase gesetzt. Um Geld geht es, um was sonst? Es kommt einem so vor als wenn da jemand agiert dessen einziger Gedanke 'Geld' ist. Geld, Geld ........ und nochmals Geld! Und sonst nichts! Tauschring ist nur eine Nebensache, Geld ist das wichtigste Element in diesen Gedankengängen. Man muß es nur erkennen.

------------------------------------

15.12.2006

Manche Menschen verkalkulieren sich ständig. Man kann dies regelmäßig in der Politik sehen, bei großen Wirtschaftsunternehmen, aber inzwischen auch bei TR-Veranstaltungen. Die Politik erhöht dann die Steuern, die Wirtschaft die Preise, und TR versenden dann in kurzen Abständen Bettelbriefe.

Dabei war doch geplant das Treffen mit einem Überschuss abzuschließen, so jedenfalls steht es in den früheren Protokollen. Und man hatte in diesen Protokollen sich gegen eine Überlassung des Überschusses an die nachfolgenden Veranstalter ausgesprochen und wollte den Überschuss untereinander teilen. Ist doch klar: zuerst bin ich dran und dann kommt lange nichts.

Und jetzt? Jetzt hat man keinen Überschuss 'erwirtschaftet', und jetzt bettelt man. Und jetzt kommt die Reue und man will etwaige Bettelüberschüsse doch dem nächsten Veranstalter überlassen? Seltsam.

Und jetzt bekommt jede/r Mann/Frau der spendet kostenlos ein Geschenk. Kostenloses Geschenk gegen Geldspende? Nochmals: man bekommt kostenlos etwas geschenkt, aber zuerst muß man etwas bezahlen dafür! Irgend wie klemmt da bei mir etwas im Gehirn. Ich verstehe es einfach nicht: kostenloses Geschenk gegen Bezahlung?

Das mag ja inzwischen üblich sein in vielen Bereichen, das die Begrifflichkeiten falsch verwendet werden. Aber muß dies auch nun bei den TR so sein?

Geld, Geld, und nochmals Geld! Und ich dachte immer das sind TR - und die wollten doch möglichst ohne Geld etwas veranstalten bzw. mit ihrer eigenen Verrechnungseinheit (VE)???

Aber egal, jetzt druckt man sich dafür das eigene Geld. Jawohl man druckt eigenes Geld! Gutscheine? Nein Geld! Der Begriff Gutschein ist auf der Vorderansicht nirgends zu entdecken. Sollte er aber! Aber auch egal. Übrigens gibt es eine Käsesorte gleichen Namens. Nein, nein, bitte jetzt keine falschen Rückschlüsse ziehen! Nein, aus dem Käse wird jetzt kein Geld gemacht, obwohl.......... doch aus Käse wird Geld gemacht. Und bei manchen Käsesorten wird alter Käse immer teurer. Junger Gouda z.B. ist billiger als alter Gouda. Und dieses eigene Geld ist ja auch schon 'abgelagert'. Deshalb verwendet man es zukünftig - hofft man jedenfalls.

Das ist jetzt wirklich schon kompliziert, zugegeben. Aber so ist es nun mal. Da wird jetzt Geld wie Käse benannt, obwohl es nur Gutscheine sein dürften, und es wird erklärt das dieses Geld bei der Veranstaltung übriggeblieben ist und gleichzeitig fehlt Geld und man bettelt. Alles klar? Alles verstanden? Und das bei TR die doch eigene VE besitzen. Man könnte auch dazu sagen: jetzt wird es Hinten höher als Vorne! Das ist aber so wenn manche Menschen kreativ werden.

Fassen wir also mal alles zusammen, der Einfachheit wegen: altes Käsegeld ist übrig geblieben und wird jetzt fälschungssicher angeboten. (Es gab noch nie fälschungssicheres Geld! Wie machen die das nur? ) Gleichzeitig, wegen fehlendem Geld, gibt es kostenlose Geschenke gegen Bezahlung. Überschüsse wollte man sich in die eigene Tasche stecken, und weil es jetzt keine Überschüsse gibt will man sie weitergeben. Alles klar? Oder doch nicht? Hinten ist höher als Vorne?

Aber wie schon gesagt: es war ein gigantomanischer Erfolg der Käse! Man muss nur daran glauben! Und glauben bedeutet 'nicht wissen'.

--

Inteligenzia hat auch über fehlende Dinge etwas nachgedacht. Nur kurzfristig und zum wiederholten Male. Minuskandidaten die entschwinden. Auch alter Käse, wurde durch langfristige Lagerung auch nicht besser. 'Schwarze Liste' lautet das Stichwort, Janus war mal das Passwort dazu. Alter Käse wieder.

Inteligenzia wird ja sehr behütet/betreut. Mütterlich betreut. Nein, falsch! Es wird nicht mütterlich angeregt in rege Diskussionen zu kommen. Nein, nein! Im Gegenteil! Inteligenzia wird mütterlich betreut damit sich die kleinen Kinderlein nicht überfordern und wegsterben wie die Eintagsfliegen.

Wir wissen zwar aus der Forschung das dies ein falsches Verhalten ist die kleinen Kinderlein zu sehr zu behüten, aber wir machen dies trotzdem. Bitte keine Überforderung! Wie? Unterforderung? Gibt es nicht bei TR und ganz besonders nicht bei Inteligenzia.

Diskussionslisten sind zum Diskutieren da? Falsch sagt die Betreuung! Diskussionslisten sind zur Beruhigung vorhanden.

Wir wissen aus der Forschung das beständig unterforderte Kinder sich nicht ausreichend entwickeln können. Wir wissen auch aus der Forschung das Eltern die ihre Kinder beständig beschützen keine besonders guten Eltern sind. Sie hindern ihre Kinder an der Entwicklung. Egal sagt die Betreuung von Inteligenzia, ich will die Kinderlein klein halten und sie beglucken. Nicht beglücken, sondern beglucken! Immer schön Breichen, immer knuddeln, ab und zu windeln, dann wird das schon. Geistiger Input? Geistige Entwicklung? Von diesem neumodernen Quatsch lassen wir lieber die Finger. Das bringt nichts, da verschlucken sich meine Kindlein nur. Und wenn die Kindchen mal etwas nicht wissen weil sie nicht richtig entwickeln konnten? Macht nichts. Hauptsache sie sind glücklich! Immer schön Breichen, immer knuddeln, ab und zu windeln, dann wird das schon.

Wir wissen aus der Forschung das der Mensch Anforderung braucht um sich zu entwickeln. Aber müssen wir uns auch darum kümmern das wir dies wissen? Nein. Es reicht schon das wir dies wissen!

--

TR haben keine Weiterentwicklung. Sie machen seit einigen Jahren absolute Rückschritte. Kein Wunder bei soviel altem Käse. Geldgedanken werden ihnen eingepflanzt, Mutterglück wird verbreitet. Macht wird auf unterschiedliche Art und Weise demonstriert. Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung dafür?

-------------------------------

26.12.2006

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und viele Menschen überlegen ob das nächste Jahr besser wird. So geschieht es seit Ewigkeiten. Es wiederholt sich alles endlos.

Jetzt, während der besinnlichen Weihnachtsfeiertage, wurden wieder 'Informationen' in Form von "Rohprotokollen" zur Verfügung gestellt. Und wieder wurde gleichzeitig ein Bettelaufruf gestartet - schließlich war man ja 'gigantisch erfolgreich'!

'Rohprotokolle': Ein Rohling ist im allgemeinen ein unbearbeitetes Exemplar. So weit, so gut. Allerdings erkennt man in der Regel bei einem Rohling schon sehr deutlich welcher Gegenstand, welches Endergebnis als Zielsetzung dabei entstehen soll. In diesem speziellen Fall allerdings........., ja wir sind wieder einmal mitten in der Tauschringwelt der Intelligenz, in diesem speziellen all allerdings ist nichts zu erkennen, ja noch nicht einmal zu erahnen.

Protokolle sollten eigentlich den konzentrierten Inhalt einer Diskussion oder Veranstaltung in Kurzform dokumentieren, und die wesentlichen Kernpunkte festhalten. In diesem Falle aber, es war leider auch im Vorfeld schon zu befürchten auf Grund früherer Erfahrungen, bemüht man sich vergebens zu erkennen was eigentlich protokolliert wurde. Selbst bei konzentrierter Betrachtung und Überlegung, auch von mehreren Personen, ist so gut wie nichts zu erkennen bzw. zu erahnen.

Wer also nun glaubt das diese 'Protokolle' hilfreich wären, z.B. für Menschen die nicht zu diesem Treffen kommen konnten, um wenigstens im Nachhinein noch etwas Inhalt für die eigene zukünftige Tauschringarbeit zu erfahren, der sieht sich leider komplett getäuscht. Sinnloses fragmentiertes Gestammel, Wortfetzen ohne Aussagekraft, keinerlei vernünftige Argumentation.

Beim Betrachten dieser 'Rohprotokolle' hat man eher das Gefühl das hier Schüler einer 3. Klasse (!) eine Übungsaufgabe absolviert haben. Die Übungsaufgabe lautete wahrscheinlich  "Stellen sie eine Vereinssitzung eines Kaninchenzüchtervereins nach und protokollieren sie dies." Nach der Durchsicht des Arbeitsergebnisses dieser 3. Klasse mußte sich der Lehrer der Klasse eingestehen das die Versetzung dieser Klasse nicht möglich ist. (Setzen, Note 6, alles noch einmal wiederholen!)

Und das Pikante an der ganzen Sache? Daraus soll nun auch noch ein verkaufsfähiges Büchlein entstehen! Als wenn es nicht schon genügend Schundromane gäbe! Diese Schundromane haben allerdings in der Regel wenigstens einen erkennbaren Inhalt mit vernünftiger Struktur zum Unterschied zu den jetzt präsentierten 'Rohprotokollen'.

Im Tauschring bietet man seine Fähigkeiten an! Und wenn man keinerlei Fähigkeiten besitzt??? Dann organisiert man ein gigantisch erfolgreiches Treffen, schreibt Bettelbriefe für Euro's und präsentiert 'Rohprotokolle' oben benannter Form! Dazu muß man erstmal fähig sein - so etwas öffentlich zur Schau zu stellen. Empfindlichere Menschen würden so ein Ergebnis nicht zur Verfügung stellen, sie würden irgend welche Ausreden benutzen warum es keine Protokolle gibt (EDV abgestürzt oder so ähnlich...), und hoffen das niemand dies auffällt. Hier allerdings verhält es sich leider total anders. Hier präsentieren mit großem Stolz Menschen ihr Unvermögen!

Jedes Jahr zu Silvester hoffen viele Menschen das das nächste Jahr besser wird. Wenn man sich die Treffen der Tauschringe mit den Arbeitsergebnissen der letzten 5 Jahre anschaut kommt man eher zu dem Ergebnis: 'Lasset alle Hoffnung fahren!'.

---

Diskussionsmäßig ist tiefster Winterschlaf ausgebrochen, bei frühlingshaften Temperaturen. Man hat sich nichts zu sagen, man hat nichts zu diskutieren, man hat keine inhaltlichen Ideen usw...... wie seit Jahren.

Es ist erschreckend wie sich, wie Mehltau über kranke Pflanzen, immer mehr die Inhaltsleere über die gesamte TR-Landschaft ausbreitet. Alle paar Wochen werden reflexartig, wie letzte Zuckungen, uralt Themen zum Wiederkäuen angeboten, kurz angekaut und dann wieder runtergeschluckt bis sie wieder unverdaut auftauchen.

Angst vor Inhalten? Angst vor intelligenten Aussagen? Angst vor der Intelligenz?

Ja, hinter vorgehaltener Hand gibt man dies gerne im Zweiergespräch zu. Öffentlich aber getraut man sich dies nicht. Da werden gänzlich andere Parolen ausgegeben, werden inhaltliche Diskussionen geblockt, werden Erfolgsparolen ausgegeben. Man erhebt sich selbst zu den sog. 'TR-Persönlichkeiten' (allerdings ohne Persönlichkeit) und gibt sich als Fachkenner aus. Allerdings ohne jegliche Fachkenntnis.

Es ist seit Jahren ein nicht endend wollendender Jammer. 

Aber......... nächstes Jahr wird alles besser!

------------------------------

29.12.2006

"Wertestandards suggerieren reines Gewissen!"

Man könnte die obige Überschrift aber auch umformulieren:

'Wer auf die Werbung reinfällt ist dumm und selber schuld!' - so ähnlich hat vor einiger Zeit der Bundesgerichtshof entschieden.

Die Tauschringe, aber auch andere Leute, sind nun wieder einmal vor einigen Tagen mit einer Bettel-(Info-)Mail beglückt worden. Werbung verkauft uns im Allgemeinen Aussagen die in der Realität so gut wie keinen Bestand haben. Allgemein sagt man dazu: 'Werbung lügt!'.

Natürlich gibt es ausreichend Menschen die immer wieder auf solche Werbung hereinfallen, sonst würde sich solche Werbung nicht lohnen.

Für manche Menschen scheint der Inhalt ihres Lebens grundsätzlich nur aus Werbung zu bestehen, und...... natürlich dem zur Folge eine fortlaufende Serie von entsprechender Enttäuschungen bzw. Täuschungen zu sein. Werbung für falsche Produkte als Lebensinhalt??? Wenn man sonst keinen Lebensinhalt hat.............

Diesmal wurde nun die jüngste Fortentwicklung, manche Leute würden dies auch als fälschlicherweise als Weiterentwicklung bezeichnen, der Tauschring-Regiogeldverbreiter beworben: http://www.allgaeuer.org/

Eine wahrhaftige Tollhaus-Leistung! Oder anders formuliert: eine tolle Leistung!

Untersuchen wir doch einmal kurz einige dieser Werbeaussagen besagter HP auf ihren wirklichen Wahrheitsgehalt, und wir kommen wieder einmal zum altbekannten 'Wahrheitsergebnis' des Aussagenden.

1. Punkt: "Durch die Globalisierung wandert Kapital in ferne Geldbeutel". Ja, so ist es! Aber es ist auch so: Deutschland ist seit Jahren Exportweltmeister! Warum nur??? Durch die Globalisierung! Wenn wir also die Arbeitsplätze durch unseren Exportweltmeister nicht wollen was bleibt dann in Deutschland übrig von den vielen Arbeitsplätzen? Hat intelligente Werber dazu auch eine Erklärung????

1.a. In den 'Wertestandards', die später erwähnt werden, liest man allerdings u.a. Folgendes: 'Der Fokus liegt auf einer Erhöhung der regionalen Wertschöpfung, unterstützt durch einen Verbund mit überregionalen Partnern.' Also doch nicht so regional wie die Werbungs-Lügen uns erzählen wollen!

Wie jetzt? Regional? Überregional? Global? Es ist im Prinzip ganz einfach: regional globalisiertes Geld mit dem hässlichen freiwirtschaftlichen Gesicht.

2. Punkt: Ein Rücktausch, Regiogeld in Euro, ist nur für die Geschäftsleute vorgesehen, nicht aber für den privaten Nutzer. Der private Nutzer ist also wieder einmal in einer Art 'Zwangsjacke' gefangen. Ein wahrlich 'soziales' Geld!

3. Punkt: "Für das Regionalgeld gibt es Qualitätsstandards des Regionalgeld-Verbandes." - und genau diese Qualitätstandars sind eine echte Lachnummer. Zitat aus den sog. Qualitätsstandards: "Aus den Wertestandards sind bislang keine klar überprüfbaren Kriterien abgeleitet worden. An ihrer Weiterentwicklung und Konkretisierung wird gearbeitet."

Und auch nicht jedes Regiogeld hat diese sog. 'Qualitäten' unterschrieben. Diese 'Qualitätsstandards' sind so wertvoll wie die millionenfachen Aufdrucke auf vielen Produkten 'kontrollierter Qualität' oder 'kontrollierter Anbau'! Mit diesen Aussagen wird den Käufern etwas suggeriert das keinerlei Wert hat. 'Kontrollierter Anbau' kann bedeuten: hier hat der Auftraggeber vorgegeben welche Gifte auf die Pflanzen gesprüht werden! Mehr sagt dies nicht aus, aber viele Menschen glauben das diese Aussage ein Qualitätskriterium für besonders reine (giftfreie) Produkte sind. Es ist alles nur eine Frage der Formulierung und Darstellung.

Und so könnte man mit diesen Werbeaussagen endlos weiter machen. Und deshalb hat der BGH entschieden: wer der Werbung glaubt ist selber Schuld!

Regiogeld ist reines kapitalistisches Gelddenken ohne besondere positive Qualitäten. Es dient nicht dem Menschen sondern nur den Geschäften. Aber woher sollen solche 'Tauschring-Menschen' dies auch wissen, wenn sie sich mit der Materie nicht auseinandersetzen sondern nur hinter Scheinerfolgen hinterher rennen???? Fortschritt durch Rückschritt?

Regiogeld steckt ebenso in der Krise wie die Tauschringe. Nur haben die Regiogelder nicht das positive soziale Ansehen in der Gesellschaft wie die Tauschringe. Und nun sollen die Tauschringe, durch eine Vermischung mit den Regiogeldern, dafür herhalten um dieses Manko auszugleichen? Dabei haben doch die Regiogeld-Leute bis vor kurzem die Tauschringe noch als 'Pippifax'  angesehen! Kann man immer noch im Internet nachlesen.

-----------------------------------

31.12.2006

Positiver Jahresabschluss?

Ja, doch, der Jahresabschluss ist positiv! Jedenfalls für mich persönlich. Die Zugriffszahlen auf diese HP jedenfalls beweisen es.

Zugegeben: für die Tauschringe ist der Jahresabschluss nicht so positiv. Trotz der angeblichen vielen 'Erfolgsmeldungen'. Leider sind diese 'Erfolge' nirgends sichtbar. Macht nichts, Hauptsache man wirbt mit ihnen. Werbung halt!

Positiv ist mein persönlicher Jahresabschluss auch, da ich nun endlich das letzte Glied einer langen Kette von Verpflichtungen, gegenüber der TR-Landschaft, gekappt habe - den RTR, www.ressourcen-tauschring.de , und diese größte europäische Verrechnungszentrale der Tauschringe in die Hände einer anderen Person gelegt habe.

Die seit Jahren anhaltenden Entwicklungen in der TR-Landschaft sind nicht gerade motivierend um weiterhin tätig für die Tauschringe zu sein. Wie so oft in der Menschheitsgeschichte wird hier eine gute Idee langsam aber sicher ihrer wichtigen und wesentlichen Kernpunkte entledigt und zu einer x-beliebigen Verrechnungsform umgewandelt.

----------------------------------

 

Hier geht es weiter